Seit Jahren kennt die Verwaltung im Kanton Zürich nur eine Richtung: mehr, mehr und nochmals mehr! Sie wächst seit Jahren deutlich schneller als die Bevölkerung. Das muss aufhören. Deshalb haben wir im August die Personalbremse-Initiative lanciert. Seither sammeln wir fleissig Unterschriften. Falls Sie noch nicht unterschrieben haben, sind wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den beiliegenden Bogen unterschreiben und einsenden. Danke für Ihre Unterstützung!

Unsere Forderung ist so klar wie einleuchtend: Die kantonale Verwaltung soll nur noch so stark wachsen dürfen wie die Bevölkerung. Heute ist das leider nicht der Fall: Zwischen 2019 und 2024 ist die Bevölkerung im Kanton Zürich um 5,1 Prozent gewachsen. Die Zahl der kantonalen Vollzeitstellen hingegen um satte 13,3 Prozent – also mehr als doppelt so stark. Laut Planung des Regierungsrates soll dies auch in den Jahren 2025 und 2026 so weitergehen.

Es kommt daher nicht von ungefähr, dass mittlerweile 41000 Personen in der Kernverwaltung arbeiten, verteilt auf 29000 Vollzeitstellen.

Hinzu kommt: Die Verwaltung kann ihre Angestellten überdurchschnittlich gut bezahlen – wohlgemerkt mit unseren Steuergeldern. Unsere KMU können mit dem Staat lohnmässig nicht mehr mithalten. Für sie wird es immer schwieriger, freie Stellen mit Fachkräften zu besetzen. Darunter leidet ihre Wettbewerbsfähigkeit. Damit muss endlich Schluss sein!

Quelle: Personalstatistik Kanton Zürich

Wir haben die Wachstumszahlen der kantonalen Verwaltung genau angeschaut: Am stärksten ist der Bereich «Regierungsrat und Staatskanzlei» gewachsen. Es folgen die Direktion der Justiz, die Finanzdirektion und die Baudirektion. Die Sicherheitsdirektion hingegen ist teilweise sogar weniger schnell gewachsen als die Bevölkerung. Darunter fällt auch die Kantonspolizei, also jene Behörde, die dafür sorgen soll, dass wir uns auf unseren Strassen sicher fühlen.

Mit unserer Initiative lenken wir das Staatswachstum wieder in geordnete Bahnen
Sollte eine Direktion stärker wachsen müssen als die Bevölkerung, so bietet unsere Initiative die nötige Flexibilität: Der Regierungsrat kann sich diesfalls auf die Ausnahmebestimmung der Initiative berufen. Ausnahmen sind nur begründet und mit der Genehmigung des Kantonsrats möglich. Ziel der Initiative ist es also nicht, Wachstum generell zu verbieten oder gar Stellen abzubauen. Vielmehr wollen wir ein massvolles Wachstum im Einklangmit dem Bevölkerungswachstum.

Die Wirkung unserer Initiative ist offensichtlich: Hätte sie bereits zwischen 2019 und 2024 gegriffen, wären dem Kanton rund 2000 geschaffene Vollzeitstellen und Ausgaben im dreistelligen Millionenbereich erspart geblieben.

Jetzt gilt es ernst: Wir haben noch gut zwei Monate Zeit, um die benötigten 6000 Unterschriften zu erreichen. Deshalb braucht es den Einsatz von uns allen! Bitte sammeln Sie weitere Unterschriften für unsere Initiative und werben dafür in Ihrem Umfeld. Falls Sie noch nicht unterschrieben haben, verwenden Sie bitte den beiliegenden Bogen und senden diesen noch heute ein – damit die Bevölkerung über unsere Personalbremse abstimmen kann. Gemeinsam schaffen wir das! Weitere Informationen zur Personalbremse-Initiative finden Sie via www.personalbremse.ch.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Matthias Müller
Vizepräsident FDP Kanton Zürich

Zur Kampagnenseite und zum Unterschriftenbogen:
www.personalbremse.ch