Mit einem Kickoff ist das Komitee «JA zur Mobilität für alle» in die heisse Phase gestartet. Kampagnenleiter und Kantonsrat Ueli Pfister (SVP) führte durch den Abend, an dem Regierungsrätin Carmen Walker Späh (FDP), sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Politik die Stossrichtung aufzeigten.

An dem Event traten auf: Roman Lehmann (Präsident TCS Sektion Zürich), Ruth Enzler (Präsidentin ACS Zürich), Stefan Schmid (Gemeindepräsident Niederglatt, Kantonsrat SVP), Thomas Anwander (Kantonsrat Die Mitte, Präsident Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur), Thomas Hess (Geschäftsleiter KGV), Beat Hirter (Präsident Kantonaler Feuerwehrverband Zürich), Lea Sonderegger (Präsidentin Jungfreisinnige Kanton Zürich) und Naemi Dimmeler (Präsidentin Junge SVP Kanton Zürich). Das Co-Präsidium vertraten Nationalrat Mauro Tuena (SVP), Kantonsrat Marc Bourgeois (FDP, Präsident TCS Stadt Zürich) und Kantonsrätin Tina Deplazes (Präsidentin Die Mitte).

Carmen Walker Späh ordnete die Vorlage aus Regierungssicht ein: Ein leistungsfähiges Strassennetz sei für Bevölkerung und Volkswirtschaft zentral; es brauche einheitliche, nachvollziehbare Regeln und die Wahrung der Strassenhierarchie. Tieferes Tempo auf Hauptachsen habe Nebenwirkungen – vom langsameren ÖV bis zu mehr Ausweichverkehr in Quartieren.

Marc Bourgeois knüpfte daran an: Die Mobilitätsinitiative sichere Tempo 50 auf den Hauptachsen – mit Ausnahmen an heiklen Stellen – und verhindere flächendeckendes Tempo 30. Das nütze allen, die mobil sein müssen, und stärke insbesondere den ÖV, der bei Temporeduktionen sonst teurer und unpünktlicher werde.

Lea Sonderegger brachte die Perspektive der jungen Generation ein. Es brauche Planbarkeit statt eines Flickenteppichs. Klare Regeln auf Hauptachsen entlasten Quartiere, halten den ÖV attraktiv und vermeiden Stress im Alltag. Aus Sicht der Betriebe unterstrichen Thomas Hess (KGV) und weitere Stimmen die wirtschaftlichen Effekte: Fliessender Verkehr ist Standortqualität – für Handwerk, Logistik und Kundendienst.

Den eindrücklichen Schlusspunkt setzte Beat Hirter, Präsident des kantonalen Feuerwehrverbands: Bei Brand oder Unfall zählt jede Minute. Tempo-Flickenteppiche und künstliche Reduktionen erschweren Ein- und Ausrücken. Die Mobilitätsinitiative halte die Hauptachsen frei – damit Hilfe rechtzeitig ankommt.

Breite Unterstützung für die Mobilitätsinitiative: unter anderem von Regierungsrätin Carmen Walker Späh (Vierte von rechts), FDP-Kantonsrat Marc Bourgeois (Dritter von rechts) und Lea Sonderegger, Präsidentin Jungfreisinnige Kanton Zürich (Siebte von rechts).