Die Kommunalwahlen von März und April 2026 sind von grosser Bedeutung. Vor den kantonalen und nationalen Wahlen im Frühling respektive Herbst 2027 haben sie Signalwirkung weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Es freut mich darum, an vielen Auftritten in den Gemeinden zu sehen, wie viele starke Kandidierende für die FDP antreten. Unterstützen wir sie!
Die FDP ist in den Zürcher Gemeinden stark verankert. Unsere Vertreterinnen und Vertreter stehen mitten im Leben, sind in Vereinen aktiv und bringen ihre Erfahrung aus Unternehmertum und Wirtschaft ein. Sie leben das Milizsystem.
Genau diese Nähe zur Bevölkerung macht den Unterschied: Probleme werden früh erkannt, Lösungen pragmatisch umgesetzt und Verantwortung konkret übernommen. Starke Gemeinden sind der Schlüssel zu einem starken Kanton.
Besonders erfreulich ist, dass die FDP in verschiedenen Gemeinden neu das Präsidium erobern will. Das zeigt Selbstvertrauen, aber vor allem auch, dass wir über hervorragendes Personal verfügen, dem die Bevölkerung Verantwortung zutraut.
Gemeinsam Mehrheiten gewinnen
Dieses Vertrauen beruht auf klaren freisinnigen Prioritäten: bessere Rahmenbedingungen und spürbare Entlastung für Mittelstand und KMU, weniger Bürokratie, ein schlanker Staat – und eine Volksschule, die sich auf ihren Kernauftrag konzentriert. Wenn die FDP nun in den kommunalen Wahlen in Zürich gewinnt, gibt das Rückenwind für die kommenden kantonalen und nationalen Wahlen und verleiht uns Freisinnigen auch in anderen Regionen Auftrieb.
Erfolg entsteht jedoch nicht im Alleingang. Allianzen sind entscheidend, um Mehrheiten für unsere Kandidierenden und für eine bürgerliche, liberale Politik zu gewinnen. Das gilt nun für die Kommunalwahlen. Und es gilt auch für die anstehenden kantonalen und nationalen Wahlen.
«Bürgerliche Kräfte können gemeinsam mehr erreichen, ohne ihr eigenes Profil aufzugeben.»
Wallisellen und Winterthur: Zwei Beispiele zeigen, wie es geht
Wie wirkungsvoll und unverkrampft solche Allianzen gelebt werden können, zeigen zwei Beispiele. In Wallisellen spannen FDP, Die Mitte und SVP in der Allianz «4 gewinnt» zusammen, um wieder eine Mehrheit im Stadtrat zu gewinnen, unterstützt auch vom örtlichen Hauseigentümerverband und vom Gewerbeverein. In Winterthur hat sich das «Team4Winti» formiert, in dem die Stadtratskandidierenden von FDP, SVP und der Mitte gemeinsam auftreten. Diese Beispiele zeigen, dass bürgerliche Kräfte gemeinsam mehr erreichen können, ohne ihr eigenes Profil aufzugeben.
Solche Kooperationen sind ein wirksames Mittel, um stabile Mehrheiten für bürgerliche Politik zu schaffen und den von links getriebenen «NannyStaat » einzudämmen. Sie sind auch für die kantonalen und nationalen Wahlen 2027 anzustreben.
Freisinn beginnt vor Ort
Gerade in den Gemeinden zeigt sich, was freisinnige Politik heisst: mehr Wohnraum durch effizientere Bewilligungsverfahren und weniger unnötige Auflagen, Mobilität ohne Verbote mit freier Wahl des Verkehrsmittels, Umweltschutz mit Anreizen statt Ideologie sowie eine nachhaltige Finanzpolitik – ohne Umverteilung und nicht auf Kosten kommender Generationen.
Die bevorstehenden Kommunalwahlen als Auftakt zur politischen WahlTrilogie sind entscheidend. Sie geben den Takt für die kommenden kantonalen und nationalen Wahlen vor. Jetzt gilt es, gemeinsam anzupacken. In jeder Gemeinde – in jedem Quartier. Hier beginnt der Weg zu den nächsten freisinnigen Wahlerfolgen.
Vielen Dank für Ihr grosses Engagement.
Herzliche Grüsse
Filippo Leutenegger
Präsident FDP Kanton Zürich
