Gemeinsam mit den bürgerlichen Parteien hat die FDP in den vergangenen Monaten drei linke Wohnvorlagen erfolgreich bekämpft. Diese Abstimmungserfolge
bestätigen den freisinnigen Kurs: mehr Wohnraum durch einfacheres Bauen statt dirigistische Eingriffe.

Die Zürcher Stimmbevölkerung sagte in den vergangenen Monaten dreimal deutlich Nein zu linken Wohnrezepten: zum Vorkaufsrecht für Gemeinden, zur kantonalen Wohnbaugesellschaft und zu zusätzlichen Bewilligungspflichten und Mietzinsauflagen unter dem Deckmantel des Wohnschutzes. Zürich will keine dirigistische Wohnpolitik, sondern wirksame Lösungen. Die Wohnraumknappheit bleibt aber über diese Abstimmungen hinaus bestehen, besonders in urban geprägten Regionen bleibt die Lage angespannt.

Mehr Angebot entlastet den Markt

Wo eine hohe Nachfrage auf ein knappes Angebot trifft, steigen die Preise. Entschärfen lässt sich die Situation deshalb nur, wenn das Wohnungsangebot wächst. Dafür muss rascher und einfacher gebaut werden können. Genau daran arbeitet die FDP seit Jahren. Ihre Vorstösse im Kantonsrat setzen dort an, wo Vorschriften, langwierige Verfahren oder mangelnde Planungssicherheit den Wohnungsbau erschweren. Die freisinnigen Anliegen reichen von kürzeren und digitalen Baubewilligungsverfahren über mehr Flexibilität zwischen Wohn- und Arbeitszonen bis zu zeitgemässen Hochhausgrenzen und einer Verdichtungsstrategie. Ein Beispiel dafür ist das Anfang 2026 eingereichte FDP-Vorstosspaket: Klare und praxistaugliche Bestimmungen geben Bauherrschaften früh Planungssicherheit und ermöglichen den Behörden eine einheitlichere und effizientere Prüfung. Unnötige Konflikte und Rekurse können so vermieden werden. Die Abstimmungserfolge sind Bestätigung und Auftrag zugleich: Die FDP setzt sich weiterhin konsequent dafür ein, dass in Zürich mehr
Wohnraum entstehen kann.

Drei FDP-Vorstösse für einfacheres Bauen

  1. Rekurse auf relevante Fragen beschränken: Um Verfahren zu verkürzen und die Planungssicherheit zu erhöhen, sollen nur jene Punkte anfechtbar sein, durch die Dritte
    tatsächlich betroffen sind.
  2. Energetische Sanierungen vereinfachen: Arbeiten wie Fensterersatz oder Dämmungen sollen einfacher und von der Bewilligungspflicht befreit werden.
  3. Weisse Zonen ermöglichen: Um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, sollen Gemeinden in klar definierten Gebieten Sonderbauzonen schaffen, in denen von einzelnen Bauvorschriften abgewichen werden kann.