Am 4. April 2027 wählt Zürich Regierungs- und Kantonsrat neu. Die FDP richtet ihren Wahlkampf an jene Menschen, die jeden Tag anpacken und Verantwortung übernehmen. Wahlkampfleiter Urs Egger erklärt den Kampagnenslogan – und weshalb es für den Wahlerfolg auf jedes Mitglied ankommt.
Urs, was steckt hinter dem Slogan «Für alle, die den Wecker stellen»?
Zürich funktioniert nicht von selbst. Unser Kanton lebt von Menschen, die anpacken und Verantwortung übernehmen. Sie erarbeiten unseren Wohlstand, führen Unternehmen, betreuen Kinder, pflegen Angehörige, unterrichten Schulklassen, engagieren sich in Vereinen und übernehmen Verantwortung in ihren Gemeinden. Der Wecker steht deshalb für eine Haltung: nicht darauf warten, dass andere die Aufgaben lösen, sondern selbst entscheiden, organisieren und etwas ins Rollen bringen. Oft geschieht das ohne grosses Aufheben, aber mit grosser Wirkung. Genau für diese Menschen steht die Kampagne der FDP Kanton Zürich.
Welche politische Botschaft steckt im Bild des Weckers?
Diese Menschen erwarten von der Politik, dass sie verlässliche Rahmenbedingungen schafft und ihren Alltag nicht zusätzlich erschwert. Dazu gehören stabile Verhältnisse, funktionierende Institutionen und Lösungen, die praxistauglich sind. Liberale Politik schafft Freiräume für Eigeninitiative und Fortschritt. Kurz: Entlastung statt zusätzliche staatliche Vorschriften und Fortschritt mit Realitätssinn.
Was soll die Kampagne bei den Menschen auslösen?
Die Menschen sollen sich wiedererkennen und merken: Die FDP sieht ihren Beitrag für unseren Kanton. Der Wecker macht das abstrakte Thema Verantwortung persönlich und lädt jede und jeden dazu ein, die eigene Geschichte zu erzählen: Wofür stehe ich jeden Morgen auf? So entsteht ein Gespräch darüber, was die Menschen antreibt und was sie von der Politik erwarten.
Was muss bis zum Wahltag geschehen, damit die Kampagne erfolgreich ist?
Erfolgreich wird die Kampagne, wenn sie im ganzen Kanton wiedererkennbar ist und gleichzeitig vor Ort lebt. Dafür müssen Kandidierende, Ortsund Bezirksparteien und Mitglieder dieselbe Botschaft auf die Strasse, ins persönliche Umfeld und in die sozialen Medien tragen. Mit dieser gemeinsamen Präsenz können wir Vertrauen aufbauen und auch Menschen ausserhalb unserer bisherigen Wählerschaft erreichen.
Warum kommt es für den Wahlerfolg besonders auf die Mitglieder an?
Mitglieder geben der Kampagne ein persönliches Gesicht. Ihr Wort am Arbeitsplatz, im Verein oder in der Nachbarschaft hat eine andere Wirkung als ein Plakat oder ein Beitrag in den sozialen Medien. Persönliche Empfehlungen schaffen Vertrauen. Deshalb kann jedes Mitglied die politische Botschaft zu einer echten Begegnung machen und damit zum Wahlerfolg beitragen.
Welche Botschaft möchtest du den Kandidierenden, Ortsparteien und Mitgliedern mitgeben?
Meine Botschaft ist einfach: Wartet nicht darauf, dass andere den Wahlkampf machen. Teilt Beiträge, führt Gespräche und engagiert euch bei eurer Ortspartei. Jeder Einsatz macht liberale Politik sichtbarer – für Andri Silberschmidt und Martin Huber, für die FDP-Kandidierenden in den Bezirken und für ein starkes liberales Zürich.
Das kannst du für den Wahlerfolg tun
1. Digital unterstützen
Folge den Regierungsrats- und Kantonsratskandidierenden, teile ihre Beiträge und kommentiere mit eigenen Worten. Oder poste selbst, wofür du jeden Tag den Wecker stellst.
2. Persönlich überzeugen
Sprich in deinem Umfeld über die Wahlen und wirb für Andri Silberschmidt und Martin Huber sowie für die FDP-Kandidierenden deines Bezirks.
3. Sichtbarkeit ermöglichen
Melde deiner Ortspartei einen gut sichtbaren privaten Plakatstandort oder hilf beim Aufstellen und Verteilen von Wahlmaterial mit.
4. Vor Ort aktiv werden
Die Ortsparteien organisieren Standaktionen, Veranstaltungen sowie weitere Einsätze. Melde dich bei deiner Ortspartei – schon wenige Stunden helfen.

Urs Egger ist habilitierter Agrarökonom. Von 2006 bis 2019 gehörte er für die FDP dem Zürcher Gemeinderat an. Parallel zu seinem Lehrauftrag an der Berner Fachhochschule leitete er von 2013 bis 2019 die Geschäftsstelle der FDP Kanton Zürich. Heute braut der 70-Jährige im Seefeld eigenes Bier, gehört dem Komitee der Swiss Football League (SFL) an und leitet die Wahlkämpfe der FDP Kanton Zürich.
