2027 entscheidet sich, welchen Kurs der Kanton Zürich einschlägt. Wir wollen in diesem Superwahljahr im Kantonsrat zulegen, mit Andri Silberschmidt und Martin Huber den zweiten FDP-Sitz im Regierungsrat zurückholen und gestärkt in den Nationalratswahlkampf gehen.
Am 4. April 2027 wählen die Zürcherinnen und Zürcher Kantonsrat und Regierungsrat. Im Kantonsrat wollen wir Wähleranteile und zusätzliche Sitze gewinnen. Nur eine starke FDP gibt Eigenverantwortung, wirtschaftlicher Vernunft und einem Staat mit Mass genügend Gewicht. Wie wir den Staat im Zaum halten, zeigt ein aktuelles Beispiel: Mit unserer Personal-Bremse-Initiative setzen wir uns dafür ein, dass die kantonale Verwaltung nicht stärker wächst als die Bevölkerung. Entsprechende Vorlagen haben wir auch für die Ortsparteien erarbeitet; Uster hat das Anliegen bereits aufgenommen und eine kommunale Initiative mit gleicher Zielsetzung lanciert – ein Beispiel, das hoffentlich im ganzen Kanton Schule macht.
Mit Andri Silberschmidt und Martin Huber treten zudem zwei ausgezeichnete Kandidaten zu den Regierungsratswahlen an. Sie bringen unterschiedliche Erfahrungen mit und verfolgen ein gemeinsames Ziel: Zürich soll wirtschaftlich stark, finanziell gesund und politisch handlungsfähig bleiben. Mit ihnen wollen wir den zweiten FDP-Sitz zurückholen. Das ist anspruchsvoll, aber realistisch, wenn wir geschlossen im ganzen Kanton antreten. Dafür braucht es die Bezirks- und die Ortsparteien, unsere Kandidierenden und jedes einzelne Mitglied.
Gemeinsam die Mehrheit sichern
Die Regierungsratswahlen entscheiden zugleich über die bürgerliche Mehrheit. Sie hat dem Kanton Stabilität gegeben und einen Linksrutsch verhindert. Sie ist aber keine Selbstverständlichkeit. FDP, SVP und Mitte müssen deshalb am selben Strick ziehen. Die Parteien und Kandidaten unterstützen sich im Regierungsratswahlkampf gegenseitig und stehen für eine verlässliche, wirtschaftsfreundliche Politik.
Das ist erfreulich und gibt die Chance, sogar fünf Sitze im Regierungsrat zu gewinnen. Jede Partei behält ihr Profil. Doch wo die politische Richtung des Kantons auf dem Spiel
steht, müssen wir zusammenstehen. Ein zersplittertes bürgerliches Lager nützt nur Rot-Grün. Geschlossen bieten wir Stabilität, Leistung und wirtschaftliche Stärke.
Die FDP richtet sich an jene Menschen, die Verantwortung übernehmen, arbeiten, Familien tragen oder sich für die Gemeinschaft engagieren. Kurz: an alle, die den Wecker stellen.
«Zürich braucht eine starke FDP, zwei FDP-Sitze im Regierungsrat und eine verlässliche bürgerliche Mehrheit.»
Sie erarbeiten den Wohlstand jeden Tag neu. Sie sollen am Ende des Monats mehr von ihrem Lohn behalten und nicht für ein ständig wachsendes Staatswesen aufkommen müssen.
Ein konkretes Angebot für Zürich Die bürgerliche Zusammenarbeit ist nur glaubwürdig, wenn sie konkrete Ergebnisse bringt. Die gemeinsamen Standortziele für die Legislatur 2027 bis 2031 zeigen, wie wir den Kanton stärken wollen. Die Verwaltung soll nicht stärker wachsen als die Bevölkerung. Neue Regulierungen müssen durch gleichwertige Entlastungen
kompensiert werden. Digitale Verfahren sollen Behördengänge vereinfachen und Gebühren senken. Zürich muss bei den Steuern wieder konkurrenzfähig werden. Höhere Arbeitspensen dürfen nicht durch Fehlanreize bestraft werden. Auch beim Wohnen, bei der Mobilität und bei der Bildung braucht es Fortschritte. Schnellere Verfahren und weniger
Bauvorschriften ermöglichen mehr Wohnraum. Strasse, Schiene und ein leistungsfähiger Flughafen Zürich sichern unsere Erreichbarkeit. In der Volksschule müssen die Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen wieder im Zentrum stehen. Berufslehre, Hochschulen und Forschung brauchen gute Rahmenbedingungen.
Das ist unser Angebot: ein Kanton, der Leistung ermöglicht, Eigentum schützt, seine Infrastruktur pflegt und sich auf seine Kernaufgaben konzentriert. Dafür braucht es eine starke FDP im Kantonsrat, zwei FDP-Sitze im Regierungsrat und eine verlässliche bürgerliche Mehrheit. Packen wir es an.
Herzliche Grüsse

Filippo Leutenegger
Präsident FDP Kanton Zürich
